Klebeband und Packband verschließen Kisten, Schachteln und alle anderen Versandbehältnisse zuverlässig. Besondere Anforderung des Packgutes, des Transportweges oder der Optik wie bedruckte Packbänder bestimmen die technische Auswahl des Trägermaterials: Polyäthylen, Polyvinylchlorid (PVC) oder Filamentband. Die Klebeschicht besteht aus verschiedenen Klebern wie z.B. Hotmelt, Lösungsmittelkleber, Naturkautschuk-, Kunstkautschuk-, Silikonkleber.
Für die Kennzeichnung zerbrechlicher, sperriger oder anderweitig kennzeichnungspflichtiger Packgüter gibt es Standard-Kennzeichnungs-Packbänder.
Sowohl im Paketversand als auch im Versand von Paletten oder anderen Ladungsträger haben sich Begleittaschen (Dokumentenhüllen) aus Polyäthylen mit Sichtfenster und selbstklebender Rückseite durchgesetzt.
Das Klebeband ist gewissermaßen der kleine Bruder der Wellpappe, das erste Band (Trägerschicht) mit Klebstoff entstand am Anfang des vorigen Jahrhunderts bei der Firma Beiersdorf AG in Hamburg und wurde bekannt unter dem Namen Leukoplast. Heute gibt es etwa 900 verschiedenen Klebebänder mit einer Vielzahl von Trägerschichten: Polpropylen, PVC, Papier oder Textil- oder Kunststoffgewebe. Für die Klebkraft sorgen unterschiedliche Klebstoffe, von denen die bekanntesten Acrylat-Kleber) und sytnthetischer Kautschuk sind. Die meisten Klebebänder haben nur eine einseitige Klebeschicht, aber es gibt auch solche mit beidseitiger Beschichtung.